Sonntag | 19.05.13 | 14:49 Uhr
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Rauchmelder
Warum Rauchmelder Leben retten, weshalb und wo man sie am meisten braucht, was sie kosten und vieles mehr erfahren Sie auf dieser Seite. ...mehr erfahren
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Ein Kanaldeckel wird durch die Wassermassen nach oben gedrückt
Regen nennt man aus der Luft auf die Erde niederfallende Wassertropfen. Durch Abkühlung der Luft über den Sättigungspunkt hinaus (Kondensation) entstehen in einer Wolke ganz viele kleine, feine Wassertröpfchen. Wenn diese sich zu größeren, schweren Wassertropfen verbunden haben, können sie von den Aufwinden nicht mehr in den Wolken gehalten werden und fallen aus. Es regnet.

Gewitter über Gallun
Ein Gewitter kündigt sich im Allgemeinen durch schwüle Luft, hoch reichende und dunkle, fast schwarze Bewölkung an. Nicht immer ist vorweg ein Grollen zu hören.
Gewitter entstehen aus Quellbewölkung (Cumuluswolken). Steigt diese viele tausend Meter hoch und zeigen sich im unteren Wolkenteil scharfe, im oberen Wolkenteil schleierartige Wolkenränder, entsteht die typische Gewitterwolke (Cumulonimbus). Warme und feuchte Temperaturen lassen viel Wasser verdunsten. Je höher die Verdunstung, um so gewaltiger kann das Gewitter wüten. Starke Turbulenzen und komplizierte physikalische Vorgänge in der Gewitterwolke verursachen eine elektrische Aufladung der festen und flüssigen Wolkenteilchen. Die Eisteilchen der oberen kalten Wolkenschicht (unter –20°C) sind positiv geladen, die unteren wärmeren Wolkenschichten (um 0°C) negativ. Es entwickeln sich gewaltige Spannungsdifferenzen, die sich letztendlich in Blitzen entladen. Die Gewitterwolke kann ihre Last in stärkste Niederschläge (Regen, Graupel, Hagel) entlassen.
Bei Gewittern, bei denen es zu Blitzentladungen kommt, die ein hohes elektrisches Potenzial freisetzen, treten hierdurch zusätzliche Gefahren auf.

Ein Tornado wütet auf dem Festland
Tornados (Wirbelstürme außerhalb der tropischen Breiten) sind manchmal eine Folge schwerer Gewitter. Dabei treten Gefahren durch Hagelkörner in unterschiedlicher Größe sowie durch Trümmer und Schmutzteile auf, die der heftig rotierende, bis zum Erdboden reichende Wolkenschlauch mitführt. Durch die schnell rotierenden Luftmassen entsteht eine hohe Sog- und Druckwirkung.
Besonders häufig sind sie in den Vereinigten Staaten von Nordamerika, aber auch bei uns in Deutschland gibt es Tornados. Ihre durchschnittliche Geschwindigkeit kann zwischen 40 und 100 km / h betragen, die rotierenden Winde erreichen Geschwindigkeiten von mehreren Hundert km / h. Bei uns beträgt ihre Lebensdauer etwa 15 Minuten. Im Schnitt kommt es jährlich zu zehn Wirbelstürmen im Bundesgebiet, die meist jedoch über unbewohntem Gebiet stattfinden.
Bei einem schweren Unwetter gehen gleichzeitig sehr viele Notrufe in der Feuerwehrleitstelle ein. Vor Ort stellen die Einsatzkräfte aber dann oft fest das es sich um einen Fehlalarm handelt und kein Eingreifen der Feuerwehr erforderlich ist. Viele der Alarme sind vermeidbar, Fahrzeuge und Einsatzkräfte unnötig gebunden, und die ohnehin überlastete Leitstelle hätte nicht belastet werden müssen. Daher überlegen Sie bitte unbedingt vor dem Wählen des Notrufes: Ist die Anforderung der Feuerwehr wirklich notwendig?
Die Feuerwehr kann Ihren Keller nicht vollständig vom Wasser befreien, da unsere Pumpen nicht für Wasserstände unter circa 10 cm gedacht sind. In diesem Fall müßten Sie leider selbst selbst zu Eimer und Lappen greifen. Prüfen Sie, ob eventuell Abflüsse verstopft sind, durch die das Wasser einfach abfließen kann. Bei größeren Mengen Wasser stellen Sie unbedingt den Strom in den betroffenen Räumen ab. Bitte beachten Sie, daß das Auspumpen eines Kellers durch die Feuerwehr zu den gebührenpflichtigen Einsätzen gehört.
Im Fall von abgerissen Ästen gilt: Können Sie den Ast vielleicht selbst gefahrlos von der Straße ziehen? Der Einsatz der Feuerwehr ist nur dann erforderlich, wenn erheblicher Kraft- oder Maschinenaufwand (Motorsägen, Drehleiter, etc.) zur Beseitigung des Hindernisses notwendig ist. Reinigungsarbeiten von kleinem Geäst sind nicht Aufgabe der Feuerwehr. Bitte denken Sie daran die eventuelle Gefahrenstelle bis zum Eintreffen von Einsatzkräften abzusichern (Warndreieck, Warnblinker).
Umgestürzte Bäume werden von der Feuerwehr nur dann entfernt, wenn eine unmittelbare Gefährdung für Verkehr, Sachwerte oder Personen besteht. Zum Beispiel, wenn die Bäume auf Straßen oder Häuser gekippt sind, oder zu kippen drohen. Die Feuerwehr greift nicht ein, wenn Bäume auf Privatgrundstücken umgestürzt sind - es sei denn es liegt eine Gefährdungslage vor. Bitte beachten Sie: auch die Einsätze zur Beseitigung von Sturmschäden sind gebührenpflichtig.
Quelle: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
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