Freitag | 03.09.10 | 10:53 Uhr
Einsatzübung
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Kein Einsatz ist wie der Andere und selbstverständlich kann auch kein Einsatz kann als "schön" bezeichnet werden, da sie meist mit Leid, Not oder großem Schaden einhergehen. Es gibt jedoch trotzdem Einsätze die besonders hervorstechen. Einige dieser "besonderen" Einsätze finden Sie auf dieser Seite.
| Aus bisher ungeklärter Ursache kam es in einer Lagerhalle einer Ortsansässigen Firma zu einem Brand. Als wir vor Ort eintrafen stand die Halle bereits im Vollbrand, weshalb wir als erstes die umliegenden Gebäude schützten. Da in der Halle Kratzbäume für Katzen produziert und gelagert wurden war sehr viel brennbares Material vorhanden. Im Laufe der Löscharbeiten mußten wir eine Seite der Halle mit einem Trennschleifer gewaltsam öffnen um alle Brandherde bekämpfen zu können. Vor Ort waren die Wehren aus Gallun, Mittenwalde, Motzen, Telz und der Stadbrandmeister. |
| Aus bisher ungeklärter Ursache kam es in einem Stall auf dem Gelände einer Hühnerfarm zu einem Brand. Als die Feuerwehren vor Ort eintrafen stand der Stall bereits zu über 50% in Flammen. Es gelang uns zunächst ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Ställe zu verhindern und anschließend den Brand zu löschen. Leider kamen bei dem Brand circa 12000 Küken ums Leben. Vor Ort waren die Wehren aus Gallun, Bestensee, Pätz, Königs Wusterhausen, der Stadbrandmeister und der stellv. Kreisbrandmeister. Einsatzvideo ansehen |
| In den frühen Morgenstunden stand auf dem Gelände eines Landwirtschaftlichen Betriebes in Mittenwalde, eine mit Heu gefüllte Scheune, komplett in Flammen. Erst nachdem die Feuerwehren ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindern konnten, wurde mit dem eigentlichen löschen des Brandes begonnen. Dazu wurde mit 2 Radlader eine Seitenwand der Scheune einrissen und anschließend das Heu herausgefahren. Vor Ort waren die Wehren aus Gallun, Brusendorf, Königs Wusterhausen, Krummensee / Schenkendorf, Mittenwalde, Motzen, Ragow, Telz, Töpchin, der Stadtbrandmeister und der stellv. Kreisbrandmeister. Einsatzvideo ansehen |
| Die Feuerwehr Gallun wurde im Rahmen der Alarmierung, der Brandschutzeinheit Dahme Spreewald, zu dem Deponiebrand in Bernau gerufen. Auf dem Gelände eines Recyclinghofes waren am Freitag (09.09.05) gegen Mitternacht 15000 Tonnen gemischte Gewerbeabfälle - Plastikteile, Holzreste, Matten, Tüten und Papier - in Brand geraten, die auf einem Areal so groß wie zwei Fußballfelder, fünf bis zehn Meter hoch aufgeschichtet waren. Ziel der Löscharbeiten war es den Radladern zu ermöglichen das brennende Material mit Erde und Recyclingmaterial zu bedecken, um so den beißenden Qualm einzudämmen. Einsatzvideo ansehen |
| Wieder ein Verkehrsunfall mit einer Person. Ein PKW fuhr mit “sehr” hoher Geschwindigkeit aus Bestensee kommend Richtung Gallun, traf auf höhe des Bahnüberganges auf einen Sandwall, hob ab, streifte ein Gebäude in 4.30 m Höhe und schlug nach 49.80 m in ein Holzhaus ein. Der Fahrer überlebte schwer verletzt. |
| Ein Verkehrsunfall mit einer verletzten Person. Ein PKW kam auf der Landstrasse zwischen Brusendorf und Mittenwalde mit hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls zerriß das Fahrzeug regelrecht. Wie durch ein Wunder überlebte der Fahrer “leicht verletzt”. Da zunächst nicht klar war ob sich während des Unfalls noch weitere Personen im Wagen befanden durchsuchten wir die anliegenden Felder nach weiteren Insassen. Glücklicherweise stellte sich aber heraus das der Fahrer alleine unterwegs war. |
| Nachtrag: Der folgende Artikel wurde 2 Wochen nach dem Unfall veröffentlicht. Er basiert auf einem Interview mit dem Unfallopfer. |
| Als im Sommer des Jahres 2002 die große Flut kam war unsere Region zum Glück nicht betroffen. Aber einfach nur zusehen wie es anderen schlecht ergeht, ohne tatkräftig zu helfen, daß konnten wir nicht. Also faßten wir den Entschluß zu helfen. Wir organisierten eine große Spendengeld Sammlung in unserem Dorf. Die Bürger Gallun’s brachten es auf die stolze Summe von über 6.000 € und das bei gerade einmal 600 Einwohnern. Aber das Geld einfach so zu spenden reichte uns nicht, also suchten wir uns eine betroffne Ortschaft aus die bisher von den Medien nicht besonders beachtet wurde. Die Wahl fiel auf Mulda an der Mulde. Wir stellten eine Mannschaft aus Freiwilligen zusammen die dann ausgerüstet mit einem Minibagger und viel Elan dorthin fuhr. Der Minibagger wurde uns von der Firma Siptrott für die Dauer dieses Einsatzes geliehen. In Mulda angekommen erwartete uns schon der Bürgermeister. Mit ihm zusammen fuhren wir zu einem Haus, das drohte von einem Bach unterspült zu werden. Unsere Aufgabe bestand darin dem ehemals friedlichen Bach, der zu einem reißenden Strom wurde, ein neues Flußbett zu geben. Nach dem wir dies getan hatten übergaben wir der Gemeinde Muldau, vertreten durch den Bürgermeister, den Spendencheck der Galluner Bürger. |
| In der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag brannte die historische Wassermühle und das benachbarte Hotel bis auf die Grundmauern nieder. Ein, gegen 3:30 Uhr alarmiertes, Großaufgebot der Feuerwehren der Umgebung schaffte es ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarten Gebäude zu verhindern. |