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News 2026

14. Februar 2026

Einsatzstatistik des Jahres 2025

Diagramme / Pixabay Diagramme / Pixabay

Wie üblich präsentieren wir zum Jahresbeginn unsere Einsatzstatistik für das vergangene Jahr. Mit vielen Zahlen und Diagrammen zeigen wir jede Menge interessante Daten des vergangenen Jahres. So bekommt man beispielsweise einen Überblick über die Anzahl der Einsätze, verteilt auf Monate und Wochentage, die Zeiten, in denen wir alarmiert wurden, die Arten der Einsätze, wohin uns die meisten Einsätze eigentlich so hinführten, und vieles mehr.

Insgesamt 101 Einsätze galt es für uns im vergangenen Jahr zu bewältigen. Es war das vierte Jahr in Folge sowie das sechste Jahr insgesamt, in dem wir die Grenze von 100 Einsätzen überschritten haben. Die Verteilung auf die Monate war in diesem Jahr erneut sehr unterschiedlich. Während es im Februar zwölf und im August sogar 14 Einsätze gab, galt es im September und Oktober, zu jeweils nur zwei Einsätzen auszurücken. Die Verteilung auf die Wochentage war diesmal relativ ausgeglichen, wobei es an den Wochenenden mit elf Einsätzen am Samstag und acht am Sonntag gegenüber den 15 bis 18 Einsätzen in der Woche wesentlich ruhiger war. Auf die Uhrzeit bezogen gab es diesmal zwischen 10 und 14 Uhr mit 32 die mit Abstand meisten Einsätze, während wir zwischen 2 und 6 Uhr lediglich acht und zwischen 6 und 10 Uhr sowie 22 und 2 Uhr zehn Mal alarmiert wurden.

Das Verhältnis zwischen Einsätzen in der Arbeits- und in der Freizeit war erneut relativ ausgeglichen, wobei insgesamt sieben Einsätze mehr innerhalb der Freizeit lagen. Einsätze in der Arbeitszeit bedeuten, dass die Alarmierungen zu diesen Einsätzen an den Tagen Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 6 und 18 Uhr erfolgten. Einsätze "in der Freizeit" bedeuten jedoch nicht, dass alle Einsatzkräfte zu Hause sind. Manche müssen auch am Wochenende arbeiten und nicht wenige fahren einkaufen oder sind anderweitig unterwegs. 54 Einsätze während der Arbeitszeit zu bewältigen, ist für eine Freiwillige Feuerwehr nicht einfach. Dass wir auch zu diesen Zeiten immer genug Einsatzkräfte stellen konnten, ist wieder einmal nicht zuletzt unseren Schichtarbeitern und den lokalen Arbeitgebern zu verdanken.

Wie üblich lag der Anteil der Einsätze zur Brandbekämpfung mit 43 % unter dem der technischen Hilfeleistung. Bei den Brandeinsätzen lagen die ausgelösten Brandmeldeanlagen mit 22 Einsätzen vor den Fahrzeugbränden mit 13 Einsätzen. Bei den acht zweckmäßig ausgelösten Brandmeldeanlagen waren Bauarbeiten, angebrannte Nahrungsmittel, ein ausgelöster Handdruckmelder sowie eine Beschädigung an einer Sprinkleranlage die Ursache. Bei den 14 anderen Einsätzen löste die Brandmeldeanlage fälschlicherweise aus. Mit fünf Einsätzen lagen diesmal die Gebäudebrände auf Platz 3. Die übrigen drei Einsätze gab es zum Stichwort „Waldbrand“.

Bei den technischen Hilfeleistungen lagen wie üblich die Verkehrsunfälle, bei denen mindestens eine verletzte Person gemeldet wurde, mit 21 Einsätzen vorne. Danach folgten zehn Einsätze mit mindestens einem beteiligten Lkw oder Bus und auf Platz 3 mit acht Einsätzen die Hilfeleistungen „Kommunal“. Dies sind meistens Brandsicherheitswachen, bei denen wir verschiedene Veranstaltungen absichern. Weiterhin gab es sieben Einsätze, bei denen mindestens eine eingeklemmte Person gemeldet wurde. Die übrigen Einsätze waren drei Ölspuren, drei kleine Hilfeleistungen, bei welchen wir jeweils kleinere Äste beseitigen mussten, zwei Türnotöffnungen und vier sonstige Hilfeleistungen. Bei den Verkehrsunfällen gab es im letzten Jahr leider einen Einsatz, bei dem trotz aller Bemühungen jede Hilfe zu spät kam und die Person an der Unfallstelle verstarb.

Abseits unseres Einsatzschwerpunktes der Autobahn ging es für uns 27-mal nach Mittenwalde, gefolgt von 20 Einsätzen in unserem eigenen Ort. Die restlichen Einsätze führten uns nach Motzen, Ragow, Schenkendorf und Kallinchen. Der abseits der Autobahn entfernteste Einsatz führte uns diesmal zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person nach Freidorf (Halbe), wobei dieser Einsatz während der Anfahrt abgebrochen werden konnte.

Wie üblich betrachten wir die Einsätze der BAB 13 besonders ausführlich. Mit 35 Einsätzen führten uns wieder über ein Drittel aller Einsätze auf diese und rechtfertigen daher eine genaue Aufsplittung. Mit 17 zu 18 Einsätzen gab es diesmal fast gleich viele Einsätze in Fahrtrichtung Dresden wie in Richtung Berlin. Die mit Abstand meisten Einsätze gab es hierbei in unserem Hauptabschnitt zwischen den Anschlussstellen Bestensee und Groß Köris sowie im Abschnitt zwischen Mittenwalde und Ragow mit jeweils zehn Einsätzen. Danach folgen die Abschnitte Groß Köris - Bestensee und Bestensee - Mittenwalde mit jeweils vier Einsätzen sowie die Abschnitte Mittenwalde - Bestensee und Baruth - Staakow mit jeweils zwei Einsätzen. Weiterhin ging es jeweils 1 Mal in die Abschnitte Ragow - Mittenwalde, Groß Köris - Teupitz und Freiwalde - Duben. In den Abschnitt zwischen Freiwalde und Duben fahren wir normalerweise nicht. Wir wurden jedoch zur Unterstützung zu einem Verkehrsunfall mit vier beteiligten LKW hinzugezogen. Dies war zugleich der am weitesten entfernte Einsatz im vergangenen Jahr.

Insgesamt legten wir 2025 mit unseren Einsatzfahrzeugen 2.916 km zurück, was einer Minderung von 1.020 Kilometern entspricht. Hierbei fielen 1.459 km auf unser LF 20, 1.047 km auf unseren Rüstwagen und 410 km auf unser MTF. Es wurden 699 Stunden für Ausbildung und 118 Stunden für Einsätze aufgebracht. An allen Ausbildungen nahmen auf das gesamte Jahr gerechnet insgesamt 1.105 Mitglieder teil, was die von allen Teilnehmern zusammen geleistete Summe von 3.847 Stunden ergibt. An den Einsätzen nahmen auf das gesamte Jahr gerechnet insgesamt 912 Einsatzkräfte teil, was die von allen Einsatzkräften zusammen geleistete Summe von 829 Stunden ergibt.

Wie üblich möchten wir uns abschließend bei allen Arbeitgebern bedanken, welche die Einsatzkräfte der Feuerwehr Gallun trotz der häufigen Tagesalarmierungen zu den Einsätzen fahren ließen und lassen. Ganz besonders bedanken wir uns bei unseren Familien und Angehörigen für die Unterstützung bei unserem "etwas anderen Hobby". Außerdem danken wir der Stadt Mittenwalde sowie allen Feuerwehren, Firmen und Privatpersonen, mit denen wir im letzten Jahr so erfolgreich zusammengearbeitet haben und es hoffentlich weiterhin tun. Auch allen, die wir hier vergessen haben, sei an dieser Stelle für die super Zusammenarbeit gedankt.

Vielen Dank!

Das Einsatzgeschehen 2025 in Zahlen

Mit den folgenden Diagrammen wird das Einsatzgeschehen des Jahres 2025 veranschaulicht. Das jeweils erste Diagramm zeigt hierbei immer die absoluten Zahlen, während mit dem jeweils zweiten Diagramm die Prozentwerte angegeben werden.

Eine Übersicht über die Einsatzentwicklung seit dem Jahr 2000 finde Sie auf der Seite "Einsatz­entwicklung / -statistik".

Verteilung auf Monate

Verteilung auf Tage

Verteilung auf Uhrzeiten

Verteilung auf Arbeits- / Freizeit

Als Arbeitszeit wird der Zeitraum von Montag bis Freitag zwischen 6:00 bis 18:00 Uhr gezählt.

Verteilung der Einsatzarten

Art der Brandeinsätze

Ursache der Auslösung der Brandmeldeanlage

Art der Technischen Hilfeleistung

Einsatzorte

Fahrtrichtung der Autobahneinsätze

Abschnitte der Autobahneinsätze

Die rot markierten Abschnitte stellen die Abschnitte dar, für die wir hauptsächlich zuständig sind.

Über Gallun

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Gallun, ein märkisches Dorf, ist Ortsteil der Stadt Mittenwalde im Landkreis Dahme-Spreewald, im Bundesland Brandenburg der Bundesrepublik Deutschland.

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